Persona 1
- Klicks
- 945
- Conversions
- 10,92
Cases Google Ads · Healthcare
← Alle CasesWie wir für eine Augenklinik in Nordrhein-Westfalen einen bestehenden Google-Ads-Account analysierten, nach Suchintention und Buyer Personas neu strukturierten und die Tracking-Kette bis zur Terminbuchung und ihrem Status aufbauten.
Datenbasis: Google Ads · Terminbuchungssystem · Betrachtung der ersten rund fünf Wochen nach dem Neuaufbau
technisch bis zur ursprünglichen Anzeigeninteraktion zurückverfolgbar
plattformseitig attribuiert im Betrachtungszeitraum
auf Kontoebene
Wichtiger als das Volumen: Laut aktuellem Kundenfeedback weisen die generierten Anmeldungen eine sehr hohe Qualität auf, die No-Show-Rate wird als niedrig beschrieben.
Qualitatives Kundenfeedback, keine gemessene Quote
Die Klinik hält wöchentlich rund 35 Termin-Slots vor. Davon waren etwa 23 belegt, was einer Auslastung von rund 65 % entspricht. Zusätzlich fielen gebuchte Termine aus, ohne abgesagt zu werden.
Das Ziel war deshalb nicht, um jeden Preis mehr Anfragen zu erzeugen, sondern vorhandene Kapazität wirtschaftlich besser auszulasten. Zu Projektbeginn wurde je zusätzlichem Termin eine Größenordnung von 300 bis 400 € angesetzt.
Diese Spanne stammt aus der Potenzialrechnung zu Projektbeginn. Sie beschreibt den kalkulatorischen Wert einer zusätzlichen Auslastung, keinen gemessenen Erlös je Buchung.
Aus der Analyse des bestehenden Kontos sind das die vier Befunde, die eine Geschäftsführung kennen sollte.
Der Account war im Markt kaum präsent.
Nicht das Budget war die Grenze, sondern die Qualität der Aussteuerung.
Ohne gepflegte Negativlisten und ohne klare Intent-Trennung.
Unabhängig davon, was danach im Geschäftsprozess passierte.
Das Problem war nicht zu wenig Traffic. Es fehlte eine Struktur, mit der sich Nachfrage und Lead-Qualität überhaupt bewerten ließen.
Vier Schritte, die aufeinander aufbauen. Keiner davon lässt sich sinnvoll vorziehen.
Brand, Wettbewerb, lokale High-Intent-Suche, Behandlungssuchen und Kosten- oder Vergleichsanfragen werden getrennt steuerbar.
Dieselbe medizinische Leistung ist für verschiedene Menschen aus verschiedenen Gründen relevant. Anzeigen und Landingpages folgen dem.
Die Klick-ID wird über die Landingpage bis in den konkreten Buchungsdatensatz durchgereicht.
Offline-Conversions erfassen inzwischen auch Statusinformationen wie „Zum Termin erschienen".
Vorher
Heute
Nicht jedes Segment trägt bereits. Kosten- und Vergleichsanfragen sowie Teile der Behandlungssuchen liegen aktuell deutlich über dem durchschnittlichen CPA, die Wettbewerbskampagne hat bisher keine Conversion erzeugt. Sichtbar wird das erst durch die neue Struktur.
Erst die Trennung nach Suchintention macht sichtbar, wo die wirtschaftlich relevanten Buchungen tatsächlich entstehen.
Rund 85 % der attribuierten Conversions stammen aus Brand und lokaler High-Intent-Suche, also aus den beiden gezielt priorisierten Bereichen.
Die Nachkommastellen sind kein Rundungsfehler: Google Ads verteilt Conversions über ein Attributionsmodell auf mehrere beteiligte Interaktionen und weist deshalb anteilige Werte aus. Sie beschreiben Zuordnungsanteile, keine Personen.
Anzeigen und Landingpages für medizinische Leistungen unterliegen dem Heilmittelwerbegesetz und den Google-Richtlinien für Gesundheitswerbung. Beides begrenzt, was versprochen werden darf, und entscheidet mit darüber, ob Anzeigen überhaupt ausgeliefert werden. Wir arbeiten regelmäßig unter diesen Vorgaben und berücksichtigen sie von der Keyword-Auswahl bis zur Formulierung der Landingpage.
Die rechtliche Freigabe der Aussagen bleibt bei Ihnen.
Wer nach Kosten und Vergleichen sucht, steht an einem anderen Punkt als jemand mit konkretem Behandlungsbedarf in seiner Nähe. Beide laufen deshalb in getrennten Kampagnen und werden getrennt bewertet. Im aktuellen Konto liegen Kosten- und Vergleichsanfragen deutlich über dem durchschnittlichen CPA, während rund 85 % der Buchungen aus Brand und lokaler Bedarfssuche entstehen.
Erst diese Trennung macht die Entscheidung möglich, ein Segment zu begrenzen, statt es mitzuschleppen.
Ziel ist keine flächendeckende Präsenz, sondern hohe Abdeckung dort, wo wirtschaftlich relevante Nachfrage entsteht.
Audit und aktuelles Konto betrachten unterschiedliche Zeiträume. Die Werte zeigen die strukturelle Veränderung, sie sind kein exakter Vorher-Nachher-Vergleich derselben Periode.
Dieselbe Behandlung kann aus sehr unterschiedlichen Gründen relevant werden. Deshalb laufen Anzeigen und Landingpages getrennt.
Alle drei Ansätze erzeugen bereits Buchungen und lassen sich dadurch getrennt auswerten und weiterentwickeln. Für die Aussage, welcher Ansatz dauerhaft der stärkste ist, reicht der bisherige Zeitraum nicht aus.
Die Kette verbindet die Anzeigeninteraktion mit dem konkreten Buchungsdatensatz und inzwischen auch mit dem, was danach passiert.
Google Ads
Anzeige wird geklickt
Klick-ID
wird an die Landingpage übergeben
Persona-Landingpage
reicht die Kennung an das Buchungssystem weiter
Terminbuchung
wird mit der ursprünglichen Interaktion verknüpft
Terminstatus
erfasst nachgelagert auch „Zum Termin erschienen"
Entscheidend ist nicht, die Buchung überhaupt zu messen. Entscheidend ist, die Kampagnensteuerung schrittweise näher an das tatsächliche wirtschaftliche Ergebnis zu bringen.
Der Status wird erfasst, aber noch nicht als Optimierungsziel verwendet. Ein großer Teil der gebuchten Termine liegt im Betrachtungszeitraum zeitlich noch vor der Wahrnehmung. Eine Show-up-Quote lässt sich daraus derzeit nicht seriös ableiten.
Ein niedriger Preis pro Lead ist noch kein Geschäftsergebnis.“
Das relevante Optimierungssignal liegt fast immer tiefer im Geschäftsprozess als die Conversion, die die Werbeplattform zuerst sieht.
Leadgenerierung
Anzeige
Terminbuchung
Qualifikation
Termin wahrgenommen
E-Commerce
Anzeige
Bestellung
Retoure und Storno
Deckungsbeitrag
Je näher das Optimierungssignal am tatsächlichen Geschäftsergebnis liegt, desto fundierter lässt sich Budget steuern.
Mehr Budget auf ein unscharfes Signal skaliert vor allem die Unschärfe.
Lead-Qualität gehört in die Kampagnenbewertung, nicht nur in das Vertriebsgespräch danach.
Marken-, Bedarfs- und Informationssuche verhalten sich wirtschaftlich völlig unterschiedlich und sollten deshalb getrennt bewertet werden.
Die wertvollsten Signale entstehen meist erst danach: im CRM, im Shop oder im operativen Prozess.
Ein zweiter Fall aus dem E-Commerce: Wie ein Microsoft-Ads-Account von 4,44× auf 9,17× ROAS entwickelt wurde →
Wir analysieren, welche Signale Ihre Kampagnensteuerung aktuell verwendet, wo Informationen zwischen Website, Shop oder CRM verloren gehen und welche Daten sich zurück in die Werbeplattform bringen lassen.
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